Ohne Signatur PDF-Rechnungen aufbereiten dank Reform des MWST-Gesetzes

Bis anhin mussten Rechnungen, die im PDF-Format aufbereitet wurden, mittels einer EIDI-V Signatur digital signiert werden.

 

Dies war für KMU nicht oder kaum realisierbar aufgrund hoher administrativer Aufwendungen und den damit verbundenen Kosten.

 

Dank dem neuen MWST-Gesetz wurde die Regelung für den elektronischen Zahlungsverkehr gelockert. Wo früher ein Beweismittel (z.B. eine physische Rechnung um die Tatsache eines Vorsteuerabzuges zu beweisen), geführt werden musste, gilt neu die Beweismittelfreiheit. Dies entbindet nicht, den Beweis erbringen zu müssen, jedoch kann dieser auf mannigfaltige Art erfolgen.

 

Ob es sich dabei um eine Rechnung im PDF-Format handelt oder eine Rechnung im Papierformat, beides ist erlaubt. Wichtig ist die Einhaltung der ordentlichen Buchführung nach OR Art. 957a.

 

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