Zahlungsausfälle verhindern: 9 Tipps für Ihr Unternehmen

Trotz rascher und wunschgemässer Lieferung der vereinbarten Leistung lässt die Zahlung Ihres Kunden auf sich warten. Zahlungsausfälle sind ein Ärgernis für jedes KMU und können zudem in die eigene Insolvenz führen.
 
Mit diesen Tipps minimieren Sie das Risiko von Zahlungsausfällen:
 
Unterbreiten Sie Ihren Kunden attraktive Sofortzahlungsangebote
Sofortzahlungen Ihrer Kunden verhindern zum einen das aufwendige Führen eines Mahnwesens und zum anderen verfügen     Sie dadurch über genügend Liquidität. Vorwiegend Als bewährte Massnahme für Sofortzahlungen zählen die Gewährung von Rabatten und / oder Skonti.
 
Vermeiden Sie widersprüchliche Aussagen
Egal ob Sie Ihre Zahlungsfristen in der Offerte, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Vertragswerk, der Rechnung oder in Ihrer Honorarordnung aufführen, achten Sie darauf, dass Sie gegenüber Ihren Kunden immer mit derselben Zahlungsfrist auftreten.
 
Erstellen Sie Rechnungen frühzeitig
Warten Sie nicht zu lange, Ihre erbrachten Leistungen dem Kunden in Rechnung zu stellen. Das zufriedene Gefühl Ihres Kunden, direkt nach der Leistungserbringung, sollten Sie nutzen.
 
Stellen Sie bei grösseren Aufträgen regelmässig Rechnung
Wenn Sie bei einem Kunden einen Auftrag erfüllen, welcher sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, vereinbaren Sie eine monatliche Rechnungsstellung. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie monatlich Ihre eigene Liquidität aufrechterhalten. Gleichzeitig stellt es ein nützliches Instrument für Ihr Kostencontrolling dar.
 
Punkten Sie bei Ihren Kunden mit Transparenz
Rapportieren Sie Ihre erbrachten Leistungen gegenüber Ihrem Kunden detailliert. Dadurch schaffen Sie Vertrauen und erwirken bei ihm eine erhöhte Zahlungsbereitschaft.
 
Führen Sie ein straffes Inkasso
Wer sendet schon gerne einem geschätzten Kunden eine Mahnung? Schliesslich will dieser nicht verärgert oder gar verloren werden. Aber denken Sie daran, Ihre Kulanz wirkt sich negativ auf Ihre Liquidität aus. Falls Sie Ihren Kunden nach Ablauf der Zahlungsfrist nicht gleich schriftlich per Mahnung in Verzug setzen möchten, kontaktieren Sie ihn per Telefon um eine Lösung zu erwirken. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Sollte Ihr Kunde die telefonisch vereinbarte Zahlungsfrist erneut nicht einhalten, so setzen Sie ihn mittels schriftlicher Mahnung in Verzug. Diese dient als Rechtsmittel sollte es zu einer möglichen Betreibung kommen.
 
Prüfen Sie die Bonität
Gerade bei grösseren Aufträgen empfiehlt es sich vor Vertragsabschluss die Bonität Ihres zukünftigen oder bestehenden Kunden zu prüfen. Als Quelle kann hierfür das Betreibungs- und Konkursamt konsultiert werden.
 
Vereinbaren Sie Vorauszahlungen zwecks Risikominderung
Was früher nicht gerade als vertrauensbildende Massnahme im Umgang mit Kunden erachtet wurde, bedient sich heute grosser Popularität. Bezieht Ihr Kunden nebst Dienstleistungen auch kostenintensive Produkte, die Sie zuerst selbst bei Ihren Lieferanten bestellen und bezahlen müssen, dann vereinbaren Sie mit Ihrem Kunden eine Vorauszahlungsvereinbarung in einem offenen Dialog.
 
Ihre Liquidität ist nicht nur heute entscheidend, auch morgen
Mittels einer Übersicht der Zahlungsmoral Ihrer Kunden können Sie bei wiederkehrenden Aufträgen besser entscheiden, zu welchem Zeitpunkt Sie fakturieren möchten. Dadurch lässt sich eine längerfristige Liquiditätsplanung erstellen und Liquiditätsengpässe können einfacher vermieden werden.